Tempi Italiani.

Einzigartige, historische Fahrzeuge in neuem, alten Glanz.

Flashback: Salone internazionale dell’auto di Ginevra 1970! Vorhang auf für ein beinahe letztes Zusammentreffen. Bei dieser Ausgabe des Genfer Auto-Salons waren zwei exzellente Design-Studien zum letzten Mal vereint: der BMW 2800 GTS Coupé und der BMW 2002ti Garmisch. 

Diese besonderen Zeiten legendärer italienischer Auto-Designer leben nun in der Sonderausstellung „Tempi Italiani“ im BMW Museum wieder auf! Nach über 50 Jahren sind BMW Frua und BMW Garmisch zusammen in München zu sehen. Sie teilen sich nun sogar erstmals eine gemeinsame Bühne. Der BMW Garmisch mit seiner zeitlos formschönen Bertone-Karosserie in champagnerfarbenem Lack. Der 2800 GTS Coupé in einem liebevoll restaurierten, fast perfekten Original-Grün. Auch der Blick in die Innenräume weckt italienisches Lebensgefühl: Helle Farben, dunkle Hölzer und extravagante Materialien treffen auf elegantes, mitunter sogar ungewöhnliches Design bei Radios, Spiegeln und Armaturenbrettern. Die sportlichen Interieurs wirken immer noch – besser gesagt: im Vintage-Zeitalter endlich wieder – überraschend frisch, klar und modern.

NACH ÜBER 50 JAHREN ZUM ERSTEN MAL IN MÜNCHEN ZU SEHEN. 

Für die Gestaltung des 2800 GTS Coupé zeichnet sich die italienische Design-Legende Pietro Frua (1913–1983) verantwortlich. Frua war einer der maßgeblichen Impulsgeber des Automobildesigns der 1960er Jahre, insbesondere für den italienischen und den deutschen Markt. Nach wechselvoller Odyssee bis in die USA und liebevoller Restauration bei BMW erstrahlt der Garmisch in neuem, aber doch alten Glanz. Spannend ist auch die Geschichte der „Wiederauferstehung“ des BMW 2002ti Garmisch.

Die neue Sonderausstellung „Tempi Italiani“ im BMW Museum passt perfekt nach München. Denn die Isarmetropole gilt dank Architektur und Lebenskultur als nördlichste Stadt Italiens.