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BARRIEREFREIHEIT.

Auf den Aspekt der Barrierefreiheit wurde bei der Konzeption und dem Bau der BMW Welt viel Wert gelegt. Alle Einrichtungen der BMW Welt sind daher für alle Menschen erreichbar – auch für diejenigen mit Behinderung sowie ältere Menschen. Zahlreiche bauliche und technische Maßnahmen dienen dazu, diesen Besuchern die Fortbewegung zu erleichtern.

Durch ihre zentrale Lage in der Nähe des Olympiageländes ist die BMW Welt für mobilitätseingeschränkte Besucher einfach zu erreichen. Die U-Bahnhöfe am Olympiagelände sind mit Rolltreppen sowie Aufzügen ausgestattet.

Die BMW Welt sowie alle Einrichtungen im Gebäude verfügen über befahrbare Zugänge. Die Brücke, welche die BMW Welt mit dem BMW Museum und dem BMW Group Werk verbindet, sowie die Rampe am Eingang Nord haben eine Steigung von weniger als 6 % und sind somit rollstuhlgerecht ausgelegt. Die Rampe am Eingang Nord ist zudem mit einem ebenen Zwischenpodest zur Erholung ausgestattet.

 

FAHRSTÜHLE UND TREPPEN.

Die großzügigen Räumlichkeiten im Inneren der BMW Welt ermöglichen die ungestörte Bewegung mit dem Rollstuhl. Im Haus verbinden zahlreiche Aufzüge die verschiedenen Ebenen, die mit eigenen, niedrigen Bedienelementen speziell für Rollstuhlfahrer ausgestattet sind.

Besondere Sorgfalt wurde auch bei der Gestaltung der Treppen an den Tag gelegt. Die Handläufe verlaufen durchgehend in einer Höhe von 85 cm und bieten dadurch gebrechlichen Personen einen sicheren Halt. Diese Geländer laufen jeweils 30 cm über das Ende der jeweiligen Treppe hinaus. So ist sichergestellt, dass erst nach dem Betreten des Stockwerks oder Zwischenpodests der sichere Halt gelöst werden muss. Ein Knick im Handlauf signalisiert darüber hinaus Blinden und Schlechtsehenden Anfang und Ende einer Treppe. Unterstützend dazu sind jeweils die erste und letzte Stufe der Treppen über die gesamte Breite mit einem Kontraststreifen markiert.

Ein ausgeglichenes Beleuchtungsniveau vermeidet außerdem, dass Besucher geblendet werden. So gibt es in der BMW Welt keine abrupten Lichtwechsel beim Übergang von hellen in dunkle Bereiche.

 

FÜHRUNGEN.

Neben den baulichen Maßnahmen zur Barrierefreiheit finden auf Anfrage spezíelle Führungen für Gehörlose und Sehbehinderte statt, die den jeweiligen Anforderungen gerecht werden. Diese tragen nicht nur dem höheren Zeitbedarf Rechnung, sondern zeichnen sich durch eine adäquate Betreuung der Teilnehmer aus. Speziell geschulte Blindenführer bringen den Sehbehinderten in einer Gruppe von drei bis sechs Personen und deren Begleitern die BMW Welt nahe. Gehörlose erfahren bei einer Führung in Gebärdensprache Wissenswertes und Spannendes abseits der Informationstafeln. Rollstuhlfahrer nehmen an der regulär angebotenen BMW Welt Tour teil und können, bis auf die Station mit Blick in den Tagesspeicher, sämtliche Bereiche der BMW Welt erleben. Besuchern mit eingeschränkter Sehfähigkeit ist die Mitnahme eines Blindenhundes gestattet.