Design trifft Funktion:
Die Architektur der BMW Welt.

Baukörper mit flexiblen und transparenten Räumen: Nach detaillierter Beratung hatte sich der Vorstand der BMW AG im Dezember 2001 für den architektonischen Entwurf von COOP HIMMELB(L)AU entschieden. Das herausragende Konzept der BMW Welt wird geprägt von der bislang einzigartigen Dachkonstruktion und dem sogenannten Doppelkegel.

Die aus dem formgebenden Doppelkegel entspringende, 16.000 m² große Dachwolke, wird von nur zwölf Pendelstützen getragen und vermittelt einen schwebenden Eindruck. In ihrem Grundsystem besteht sie aus einer oberen und einer unteren Trägerrostlage mit einem Grundraster von fünf mal fünf Metern. Zwischen den Lagen sind Diagonalstäbe eingefügt, wodurch die zwei Rasterlagen zu einem räumlichen Tragwerk gekoppelt werden.

Als kraftvoller und dynamischer Blickfang erscheint der dem gesamten Bauwerk prominent vorgelagerte Doppelkegel. Der in Glas und Stahl gebannte Tornadowirbel, der sich nach oben schraubt und im ebenso wie eine Wolke frei schwebenden und fliegenden Dach endet, entsteht durch eine dynamische Verformung der beiden Trägerlagen und bildet ein Hauptauflager des Daches.

Das architektonische Konzept der BMW Welt vereint Design und Funktion gleichermaßen. Dies zeigt sich zum Beispiel in der filigranen Stahlfassade, die unter anderem der Klimatisierung der BMW Welt dient. So wirkt die Solarenergie, die durch das Dach und die Fassaden gelangt, gezielt an der Beheizung des Gebäudes mit und die Belüftung des Gebäudes erfolgt ebenfalls über seine großen Wandflächen. Gläserne Hüllflächen ermöglichen eine thermisch behagliche Oberflächentemperatur. Äußere Begrünungen, insbesondere im Bereich der natürlichen Lüftungselemente, binden Staub und haben zugleich einen kühlenden Effekt.

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