DIE ARCHITEKTUR DES BMW MUSEUMS.

Einzigartig und innovativ.

Das BMW Museum lässt die Marke BMW in seiner Ausstellungsarchitektur und -gestaltung
lebendig werden: Innovation, Dynamik, Ästhetik und Exklusivität gaben den Planungen für
Architektur und Neue Medien die Richtung vor. Analog zur Marke, die bei Technik und
Design Maßstäbe setzt, geht das BMW Museum neue Wege hinsichtlich der
zeitgenössischen Architektur im historischen Bestand und beim Einsatz kommunikativer
Medien.

Der denkmalgeschützte Museumsrundbau, die sogenannte Schüssel, steht unmittelbar
neben dem BMW Hochhaus und ist das Symbol des BMW Museums. Im Rahmen der
Baumaßnahmen 2004–2008 wurde das Bauwerk in seinen Originalzustand von 1973
zurückgeführt. Sein Architekt Prof. Karl Schwanzer hatte das Museum „als Fortsetzung
der Straße im umbauten Raum“ konzipiert: Eine zentrale Besucherrampe innerhalb der
Schüssel verbindet ein System scheinbar schwebender Plattformen.

Die Interpretation der Rampe als Straße und der Ausstellungsflächen als Plätze wurde
bei der Neukonzeption des Museums durch die Architekten und Ausstellungsgestalter
von Atelier Brückner in den benachbarten Flachbau übertragen: Während die
Außenfassaden dieses rechteckigen Gebäudes als „historische Hülle“ erhalten bleiben,
wurden die Geschossdecken entfernt und das Innere völlig entkernt. In den nun
entstehenden großen Gesamtraum wurde eine neue Architektur integriert, die aus einer
umlaufenden Rampe und sieben eigenständigen Ausstellungshäusern besteht.

Diese aus Stahl und Glas geschaffene Architektur bildet einen bewussten Kontrast zur Schüssel: Während diese sich nach außen als geschlossene, massive Beton-Skulptur präsentiert und im Inneren der Charakter des offenen Gesamtraumes dominiert, erhält die Architektur im Flachbau ein urbanes Gepräge. Beide Gebäudeteile, Rundbau und Flachbau, werden durch die Besucherrampe miteinander verbunden, die den Besucher zu allen 25 Ausstellungsbereichen führt.